Bräuhausschützen Ritzing e.V.
CHRONIK DER BRÄUHAUSSCHÜTZEN RITZING
Einer der ersten Vereine in Ritzing bzw. in Kirchdorf dürften die Schützen gewesen sein.
Es handelte sich hierbei um die Zimmerstutzen-Schützen-Gesellschaft Ritzing.
1. Schützenmeister war Herr Lehrer Gögl aus Kirchdorf
2. Schützenmeister Herr Stationsführer Hochholzer
1. Sekretär Herr Grenzaufseher Schäfer
und Kassier war Gastwirt Jakob Wimmer aus Ritzing.
Wie in Zeitungsberichten des “Simbacher Anzeigers” zu lesen ist, war die Gründung um
etwa 1870.
So ist in der Ausgabe vom 03.08.1885 z. B. folgendes zu lesen:
Bei einem Waldfest in Hitzenau war für Zimmerstutzen-Schützen die Gelegenheit
geboten, beim veranstalteten Schießen Preise zu erwerben. Geschossen wurde auf
Ehrenscheiben und Inventionsscheiben.
Im Januar 1888 schrieb die Zeitung von einer Christbaumfeier in den Lokalitäten des
Herrn Jakob Wimmer. Es war ein schön geschmückter Christbaum im Raum und ein
auswahlreicher Glückshafen. Dazu wurden vom 1. Schützenmeister Gögl, dem
Brauereibesitzer Graßl und dessen Sohn ein Einakter aufgeführt. Nach Meinung des
Schreibers dürfte diese Feier zu den schönsten im Gau Niederbayern gezählt haben.
Die Gesellschaft blieb bis spät in die Nacht beisammen und schlug den Heimweg
erst an, nachdem noch vorher die Königs-Hymne gesungen wurde.
Vom Brauereibesitzer Graßl wurden für Sonntag, den 27.05.1888 die umliegenden
Vereine zu einem großen Zimmerstutzen-Schießen mit lebenden Preisen in das
Bräuhaus Ritzing eingeladen. 10 Schuß kosteten 50 Pfennig. Insgesamt durfte jeder
Schütze 40 Schuß abgeben. Als Preise gab es einen Ziegenbock, ein junges Schwein,
einen Hahn und 1 Paar schöne wertvolle Tauben zu gewinnen. Die 3 wertvollsten Preise
holten sich die Simbacher Schützen Herr Kübler, Seifensiedemeister, Herr Amanhauser,
Gastwirt und Herr Färber, Schlosser.
Ein Großereignis dürfte der jedes Jahr im April oder Mai im Gasthaus Wimmer statt-
gefundene Schützenball gewesen sein. Bei einigen Bällen hatten nur geladene Gäste
Zutritt.
Schriftliche Nachweise über das Bestehen des Vereins sind bis zum Jahr 1933 vor-
handen. Zwischen den beiden Weltkriegen erinnert ein Krug an die Schützen bei uns in
Ritzing.
Der Schützenverein, der im November 1950 gegründet wurde, löste sich 1954 wieder
auf.
Am 31.01.1964 kamen im Gasthaus Wirler (das Gasthaus stand auf dem heutigen
Dorfplatz und wurde im Zuge der Dorferneuerung im Jahr 1989 abgerissen) in Ritzing
21 Bürgerinnen und Bürger zusammen und gründeten eine Schützengesellschaft.
Man gab dem neuen Verein den Namen “Bräuhausschützen Ritzing”.
Gründungsmitglieder waren: Johann Kronwitter, Johann Furch, Franz Rosenheimer,
Johann Edmeier, Johann Lobmaier, Horst Schiebiella, Sigfried Benninger, Josef
Garhammer, Max Göttl, Richard Schmid, Ludwig Hashuber, Max Schmölz, Johann Eder sen., Richard Schmidhuber, Josef Bock, Franz Wimmer, Josef Auer, Gottfried Mühlthaler,
Alfons Jäger, Maria Wirler und Maria Rögner.
Zum 1. Schützenmeister wurde einstimmig Alfons Jäger und zum 2. Josef Auer gewählt.
Schriftführer wurde Horst Schiebiella und Kassier wurde Gottfried Mühlthaler.
Zum Zielerer wurde Franz Rosenheimer gewählt. Der Zielerer war bei jedem Schieß-
abend anwesend und hatte die Aufgabe, jeden abgegebenen Schuß sofort auszuwerten
und dem Schriftführer weiterzumelden.
Der erste Schießabend wurde bereits am 07.02.1964 abgehalten. Geschossen wurde
auf einem Stand im Gasthaus Wirler. Dazu wurde das Lokal durch eine Trennwand
abgeteilt, und das Fenster zum Nebenzimmer geöffnet. Um die erforderlichen 10 m zu
erreichen, mußte am Außenfenster auch noch ein Kasten installiert werden.
Während geschossen wurde, saßen am Stammtisch die Gäste. Mit einem Stroh- und
Königsschießen wurde dann das 1. Schießjahr abgeschlossen.
1. Schützenkönig wurde Johann Aichberger aus Armeding. Zur Schützenliesl wurde
Reserl Weiß gekürt.
Zum Abschluß des Schießjahres wurde am 21.07.1964 im Vereinslokal ein Gartenfest
abgehalten.
1965
Das 2. Jahr begann mit erheblichem Mitgliederzuwachs. Bei der Gauversammlung am
06.01.1965 wurde der Verein in den Gau Simbach und somit auch in den BSSB aufge-
nommen.
Von diesem Zeitpunkt an, beteiligte sich der Verein an den gauinternen Schießen.
Am Gedächtnisschießen in Simbach und zum ersten mal beim Gauschießen.
Bei diesem Schießen holten sich die Ritzinger Schützen bereits die ersten Preise.
Zur ersten Fahnenweihe fuhr der Verein im Oktober 1965 nach Schildthurn.
Bei der Jahreshauptversammlung am 02.10.1965 wurde der Beschluß gefaßt, daß sich
der Verein selbst eine Fahne anschafft. Ein Festausschuß wurde gewählt. Mitglieder
waren Johann Kronwitter, Andreas Brand, Franz Wimberger sen., Otmar Oberleiter,
Josef Rathgeber, Otto Rathgeber, Otto Kellberger und Johann Aichberger.
Als Patenverein suchte man sich die Schildthurner Schützen aus. Zum Patenbitten trat
der Verein am 11.12.1965 dort an. Die Fahne wurde bereits am 17.09.1965 bei der
Fahnenstickerei Schierling in Geiselhöring bestellt. Sie kostete 2100,-- DM. Nun ging es
zum bitten zur Fahnenmutter Frau Bernadette Brand, zur Trauermutter Frau Christl Auer,
zur Fahnenbraut Fräulein Monika Kronwitter und zur Patenjungfrau Frau Marianne
Wimberger.
Gartenfest, Josefifeier und Schützenball wurden feste Bestandteile im Vereinsleben.
1966
Die erste Vereinsmeisterschaft wurde vom 21.03. - 27.03.1966 abgehalten.
Außerdem beteiligte sich der Verein zum ersten Mal mit 3 Mannschaften beim Gruppen-
schießen im Gau Simbach.
Am 25. und 26.06.1966 war nun das große Fest der Fahnenweihe. Dazu wurde von der
Brauerei Weideneder aus Tann auf dem ehemaligen Fußballplatz in Ritzing ein großes
Bierzelt aufgestellt.
Beim Heimatabend am Samstag konnte der 1. Schützenmeister Alfons Jäger den
Schirmherrn, 1. Bürgermeister Alois Oberauer, Gauschützenmeister Alfred Wöhrl,
2. Gauschützenmeister Alois Speckmeier, Bürgermeister Gruber aus Julbach, den
Trachtenverein Edelweiß aus Antersdorf, die Trachtenspielgruppe aus Aigen und viele
weitere Gäste begrüßen. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Stadtkapelle aus
Simbach a. Inn.
Aus der Hand des Gauschüztenmeisters Alfred Wöhrl erhielten folgende Schützen für
besondere Verdienste um den Verein Gauehrenzeichen: Alfons Jäger, Josef Auer, Horst Schiebiella, Johann Lobmaier, Hans Kronwitter, Johann Aichberger, Franz Wimberger,
Andreas Brand, Franz Rosenheimer und Egon Rosenheimer.
Am Sonntag spielte die Kapelle bereits um 05.00 Uhr zum Weckruf. Ab 08.00 Uhr wurden die Vereine eingespielt und um 10.00 Uhr stellten sich alle zum Kirchenzug auf. Der feierliche Gottesdienst mit Fahnenweihe fand auf dem alten Schulplatz in Kirchdorf an der Hauptstraße statt. An der Fahnenweihe beteiligten sich 44 Vereine, insgesamt 636 Personen, aus nah und fern.
Pfarrer Josef Kümmeringer weihte die Fahne und die Bänder. Patenjungfrau von Schildthurn war Paula Böckelbauer, die Tochter des späteren Gauschützenmeisters.
Anschließend wurde die geweihte Fahne stolz vom Fahnenjunker Josef Garhammer zum Festzelt getragen. Dort wurde noch den ganzen Tag gefeiert.
1967
Im 4. Jahr war die Mitgliederzahl bereits auf über 100 Schützen angewachsen.
Jetzt zog man vom Vereinslokal Wirler in die Bräuhaussäle, zu Hans und Emmi Aichberger, um. Dort konnte man auf einer Anlage mit 8 Ständen schießen. Diese mußten allerdings nach jedem Schießen wieder abgebaut werden, weil der Saal für Veranstaltungen benötigt wurde.
Man fuhr zur Spielhahnjägerwallfahrt nach Altötting, zum Schützenball nach Schildthurn, zum Gedächtnisschießen nach Ruhpolding, zur Gauversammlung nach Ulbering, zum Grenzlandschießen nach Simbach, zur Gaumeisterschaft nach Simbach und zum Gauschießen nach Ulbering. Auch zwei Vergleichsschießen gegen Schildthurn wurden veranstaltet. Beide Kämpfe verloren die Ritzinger Schützen. Beim Pokalschießen im Oktober in Tann belegte dann Karl Entholzner zwei 1. Plätze. Dazu standen noch gleich
3 Fahnenweihen auf dem Programm und zwar in Schildmannsberg, Asten und Massing.
Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl am 09.09.1967 wurden gewählt der
1. Schützenmeister Alfons Jäger, 2. Schützenmeister Josef Auer, 1. Kassier Johann Lobmaier, 2. Kassier und Schriftführer Johann Aichberger und Johann Straßer.
1968
Das neue Jahr begann mit der Gauversammlung am 06.01.1968 in Malching.
Der Schützenball fand in den Bräuhaussälen am 20.01.1968 statt.
Auf einem sportlich ganz anderen Gebiet betätigten sich die Schützen am 27.02.1968. Man trug gegen die örtliche Feuerwehr ein Fußballfaschingsspiel aus. Allerdings unterlag man dabei mit 7:5 Toren.
Abschlußfeier war am 27.04.1968.
Beim Gauschießen der Schellenbergschützen Kirchberg konnten sich die Ritzinger Schützen gut behaupten.
Der zum ersten Mal am 1. Mai von den Schützen aufgestellte Maibaum wurde
01.01.1968 versteigert.
Am 22.07.1968 fuhr man zur Fahnenweihe nach Pillham.
Ein größeres Ereignis war die Fahnenweihe der Bergschützen Eggstetten am 29.07.1968. Die Bräuhausschützen waren der Patenverein. Patenbraut war Josefine Lang.
1969
Bei der Jahreshauptversammlung kam der Vorschlag, eine eigene Schießanlage mit Vereinslokal zu bauen. Ein geeignetes Objekt war mit den Kellerräumen der Raiffeisenlagerhalle in Ritzing bereits gefunden. Es waren dies die alten Eiskeller des ehemaligen Ritzinger Bräuhauses. Die Brauerei befand sich noch bis spät ins 20. Jahrhundert im Schloßgebäude.
Über die Schießaktivitäten wurde in diesem Jahr wenig festgehalten und teilweise gingen die Unterlagen auch verloren.
Am 01.03.1970 schloß der Verein mit der Raiffeisenbank Triftern-Kirchdorf einen Mietvertrag über die Benützung der Kellerräume von Haus Nr. 46 (Eingang Schloßstraße). Es handelte sich um 3 Räume. Diese waren von Grund auf mit Duffsteinen gebaut und mit einem gut erhaltenem Ziegelgewölbe versehen.
Der Vertrag wurde zunächst auf 5 Jahre abgeschlossen, mit Option auf weitere 30 Jahre. Vor dem Notar einigten sich beide Parteien auf eine Laufzeit von 66 Jahren.
Für den Verein unterzeichneten der 1. und 2. Schützenmeister Alfons Jäger und Josef Auer. Jetzt wurde der Antrag für einen Zuschuß und Genehmigung zum Bau beim Bayerischen Sportschützenbund gestellt.
Freiwillige Helfer des Vereins begannen nach Eingang der Genehmigung sofort mit dem Umbau der Kellerräume. Es wurden vorerst aber nur 2 Räume ins Auge gefaßt.
Es mußten vorher unzählige LKW-Ladungen von Schutt aus den vorgesehenen Räumen entfernt werden.
Bei diesen Arbeiten kam es leider auch zu einem Arbeitsunfall. Das Vereinsmitglied Waldemar Schiebiella brach sich bei Abbrucharbeiten ein Bein.
Im Oktober 1970 konnte man bereits das sicherheitstechnische Gutachten für den Schießstand beim Landratsamt Pfarrkirchen einreichen.
Mit Schreiben vom 21.10.1970 wurde die Genehmigung erteilt. Es durfte auf 8 Bahnen mit Zimmerstutzen, Luftgewehr und Luftpistole geschossen werden.
Zum Schießraum war noch ein gemütliches Gastzimmer und eine kleine Küche ausgebaut worden. Von der Brauerei Weideneder aus Tann wurde die Einrichtung zur Verfügung gestellt. Abbezahlt wurde dies mit dem sogenannten Bierpfennig. Die Vereinskasse war total leer.
Im Oktober wurde in den neuausgebauten Räumen zum ersten Mal geschossen. Es begann das Pflichtschießen.
Am 24.10.1970 fand in diesen Räumen die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl statt.
Der 1. Schützenmeister Alfons Jäger stellte sich nicht mehr zur Wahl.
Die neue Vorstandschaft setzte sich wie folgt zusammen:
1. Schützenmeister Josef Auer
2. Schützenmeister Ernst Gantner
1. Kassier Georg Bauer
2. Kassier Johann Aichberger
1. Schriftführer Horst Schiebiella
2. Schriftführer Ewald Buchmeier
Zum Fahnenjunker wurde Herbert Lang gewählt.
Ausschußmitglieder waren Johann Kronwitter, Otmar Oberleiter, Franz Wimberger jun., Alfons Jäger und Franz Wimberger sen.
Da man im neuen Vereinsheim die Bewirtung seiner Gäste selbst übernahm, mußte auch ein Verantwortlicher für die Organisation gesucht werden. Als erster Vereinswirt stellte sich Johann Lobmaier zur Verfügung.
Zum Luftgewehr wurde ab 1970 die Disziplin Luftpistole in das Trainingsprogramm aufgenommen.
Mit dem Weihnachtsschießen und der Weihnachtsfeier endete das Jahr.
1971
Am 06.01.1971 war die Gauversammlung bei den Schellenbergschützen Kirchberg.
Der überaus gut besuchte Schützenball wieder in den Bräuhaussälen.
Ein Freundschaftsschießen gegen die Edelweißschützen Machendorf am 29.01.1971 wurde klar mit 1732:1520 Ringen gewonnen. Beim Rückkampf am 26.02.1971 lautete das Ergebnis 1716:1521.
Ritzing bewarb sich um das Gauschießen und wurde vom Gau Simbach mit dieser Aufgabe betraut. Vom 30.04. - 09.05.1971 kämpften 235 Schützen und Schützinnen mit Luftgewehr und Pistole um wertvolle Pokale und Sachpreise. Auf der Festscheibe wurde Sieger mit einem 11,5 Teiler Engelbert Horner von den Bräuhausschützen. Als Preis konnte er ein neues Luftgewehr in Empfang nehmen.
Zu Vereinsmeisterschaft und Strohschießen wurde eine von unserem Weinlieferanten gestiftete Weinreise nach Ungarn mit ausgeschossen. Richard Schmidhuber war mit einem 30,5 Teiler der glückliche Gewinner.
Bei der Jahreshauptversammlung am 10.09.1971 muße ein neuer Kassier und Vereinswirt gewählt werden. Neuer Vereinskassier wurde Egon Rosenheimer und Vereinswirt Georg Bauer.
1972
Die 22. Gauversammlung fand am 06.01.1972 in den Bräuhaussälen bei den Ritzinger Schützen statt. Beim Gauschießen in Schildthurn wurde Edi Waschl mit einem 61 Teiler Gaukönig.
Bei den Rundenwettkämpfen beteiligte sich der Verein mit 3 Mannschaften. Einer Einladung zur Fahnenweihe zu den Buchbergschützen Reut folgten ebenfalls zahlreiche Mitglieder.
Bei der Jahreshauptversammlung am 30.09.1972 gab es keine Veränderung in der Vorstandschaft.
Bei einem Preis- und Pokalschießen in Eggstetten nahmen mehrere Schützen von uns mit Erfolg teil. In diesem Jahr wurde eine 3 tägige Weinreise nach Paris von Edi Waschl mit einem 95 Teiler gewonnen. Unser erstes Weinfest veranstalteten wir am 11.11.1972 in unseren Kellerräumen.
1973
Neben dem Schützenball veranstalteten wir zum ersten Mal einen Kinderfasching. Dieser fand außerordentlich großen Zuspruch im Schützenkeller.
Zum Gauschießen nach Fürstberg fuhr die stattliche Zahl von 25 Schützen.
Beim Preisschießen in Eggenfelden belegte Adolf Gantner einen 2. Platz und beim niederbayerischen Gauschießen in Straubing waren bereits unsere Jungschützen Josef Lang (silberne Nadel) und Stefan Hauswirth (bronzene Nadel) erfolgreich.
Zwei Fahnenweihen (Schützenverein Tüßling und Gschaid) standen auch auf dem Programm.
Am 12.10.1973 war Jahreshauptversammlung mit Neuwahl.
1. Schützenmeister Josef Auer
2. Schützenmeister Ernst Gantner
1. Kassier Egon Rosenheimer
1. Schriftführer Horst Schiebiella
2. Schriftführer Josef Eder
Zum ersten Jugendleiter wurde Ludwig Prehofer und zum Stellvertreter Herbert Auer gewählt.
Ludwig Prehofer übernahm von diesem Zeitpunkt an das Schüler- und Jugendtraining.
Um den Pokal des Deutschen Schützenbundes schoß unser Jungschütze Karl Lang in Simbach a. Inn. Er erreichte von 400 möglichen Ringen bereits 377.
Bei den Gaurundenwettkämpfen wurde die 1. LG-Mannschaft mit 19:1 Punkten Sieger.
Die Gauversammlung für 1974 fand am 30.12.1973 bei den Almschützen in Fürstberg statt.
1974
Am 16.02.1974 hielt man im Schützenkeller, dazu wurde die Schießanlage abgebaut, zum ersten Mal ein Schützenkranzl ab. Der Schützenball in den Bräuhaussälen fand aber trotzdem statt.
Um die Vereinskasse aufzubessern, wurde am 1. Mai in Ritzing wieder ein Maibaum aufgestellt, der dann am 08.06.1974 versteigert wurde. Stifter des Baumes war Johann Kronwitter.
Beim Gauschießen in Tann war die Beteiligung groß. Mit den Ergebnissen konnte man auch zufrieden sein. Bei der Gaumeisterschaft in Simbach vom 19.04.1974 mit 27.04.1974 konnten die ersten 2 Gaumeistertitel errungen werden.
Am 08.06.1974 fuhren die Schützen zur Fahnenweihe nach Teising.
Der 2. Schützenmeister Ernst Gantner organisierte am 25.08.1974 einen Busausflug zu den Schützen nach Langenargen am Bodensee deren Mitglied er auch noch war. Gegen die dortige Schützengesellschaft wurde ein Jugendvergleichskampf ausgetragen. Er ging mit 1206:1197 Ringen verloren.
Zum 10-jährigen Bestehen des Vereins wurden die Mitglieder der ersten Stunde bei der Jahreshauptversammlung geehrt.
1975
Bei der Gauversammlung am 06.01.1975 in Tann wurde der 2. Schützenmeister Ernst Gantner für 25-jährige Mitgliedschaft beim Gau Simbach geehrt.
Aus Anlaß des 10-jährigen Bestehens wurden mehrere Nachbarvereine zu einem Pokalschießen eingeladen.
Beim 25. Gauschießen der Münchhamer Schützen beteiligten sich insgesamt 402 Teilnehmer, darunter auch viele Schützen unseres Vereins.
Ein vom Vereinsmitglied Edi Waschl gestifteter Maibaum wurde am 1. Mai aufgestellt und am 07.06.1975 mit gutem Erfolg versteigert.
Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl am 29.08.1975 wurde die Vorstandschaft in ihrer Gesamtheit wieder gewählt. Als fehlender 2. Kassier wurde Hans Pietschke und als 2. Schriftführer wurde Helmut Auer gewählt.
Die Nikolaus- und Weihnachtsfeier wurde am 13.12.1975 im Gasthaus “Ritzing”, Pächter Fam. Hufnagel, abgehalten. Am Nikolausschießen beteiligten sich 67 Schützen.
1976
Zu einem Vergleichsschießen mit Luftgewehr und Luftpistole zwischen dem Gau Simbach und dem Innviertel Braunau wurden die Schützen Josef Auer, Dr. Gerhard Multerer, Herbert Nöbauer und Helmut Auer eingeladen.
Der Schützenball am 13.01.1976 in den Bräuhaussälen sowie das am 14.02.1976 im Schützenkeller stattgefundene Faschingskranzl mit am nächsten Tag folgenden Kinderfasching waren ein großer Erfolg.
Beim Gauschießen in Ulbering belegte Ritzing beim Gesellschaftsmeister den ersten Platz. Spätestens hier machte sich bereits das gute Nachwuchstraining von Ludwig Prehofer bemerkbar.
Beim niederbayerischen Bundesschießen in Eggenfelden am 03.06.1976 belegte in der Jugendklasse LG Josef Lang mit 283 Ringen den 1. Platz. Er ereichte auch als einziger Schütze die Teilnahme an den Bayerischen Meisterschaften auf der Olympiaanlage in München Hochbrück.
Die Gaumeisterschaft 1976 in Simbach wurde mit dem größten Erfolg in der kurzen Vereinsgeschichte gekrönt. Mit dem LG und LP wurden insgesamt 8 Einzel- und Mannschaftstitel gewonnen.
Beim Landkreispokalschießen in Gangkofen tastete man sich mit einem 3. Platz LP und 4. Platz LG auch an die vorderen Ränge heran. Schützenmeister Josef Auer belegte in der Einzelwertung LP mit 97 Ringen den 2. Platz. Beim Jugendfernwettkampf 1976 wurde die Mannschaft Sieger.
2 Fahnenweihen, am 03.07.1976 in Mauerberg, Gau Altötting und am 11.07.1976 bei der Freiwilligen Feuerwehr Kirchdorf am Inn standen auch auf dem Programm.
Im Hofraum des 1. Schützenmeisters Josef Auer in Berg fand bei herrlichem Wetter am 31.07.1976 ein großes Grillfest für die Schützen statt. Schützenkammerad Karl Lang sen. stiftete dazu ein ausgewachsenes Schwein.
Als Jahresabschluß fand im Gasthaus “Ritzing” wieder die Nikolaus- und Weihnachtsfeier statt.
1977
Am 06.01.1977 wurde die 27.Gauversammlung in Ulbering abgehalten.
Das traditionelle Faschingskranzl veranstalteten wir am 19.02.1977 und den Kinderfasching am nächsten Tag.
Beim Gauschießen vom 14.04. - 29.04.1977 in Reut wurde Josef Maier 2. Gaukönig. Eine Weinreise nach Paris wurde von Ludwig Prehofer mit einem 19 Teiler gewonnen. Das alljährliche Maibaumaufstellen fand am 1. Mai und dessen Versteigerung am 11.06.1977 statt.
Mitte Juni hatten wir als Gäste die Schützenkameraden aus Langenargen zu Besuch. Der durchgeführte Vergleichskampf endete mit einem Sieg der Bräuhausschützen Ritzing mit 1664 zu 1555 Ringen.
Bei der Gaumeisterschaft in Simbach wurden wieder 2 Gaumeistertitel errungen.
Am 02.10.1977 fand ein Ausflug nach Berchtesgarden statt.
Das traditionelle Weinfest wurde am 15.10.1977 abgehalten. Auch am Landkreispokalschießen in Eggenfelden stellten die Bräuhausschützen im LG und LP Mannschaften.
Zum Jahresausklang fand am 17.12.1977 die Nikolausfeier mit Preisverteilung statt.
1978
Beim Gauschießen vom 02.03. - 17.03.1978 in Eggstetten wurde unter zahlreicher Beteiligung der Bräuhausschützen Josef Schlehaider zum Gaukönig gekürt.
Am Pokalschießen für Luftgewehr vom 24.02. - 26.02.1978 nahmen 27 Schützen teil.
Bei der Gaumeisterschaft 1978 in Simbach vom 07.04. mit 08.04.1978 wurden 3 Mannschaftstitel und 1 Einzeltitel durch Josef Auer sen. gewonnen.
Das Maibaumaufstellen war dieses Jahr am 29.04.1978 und die Versteigerung wurde im Schützenkeller am 25.05.1978 abgehalten.
Am 11.06.1978 nahmen wir an der Fahnenweihe in Eggenfelden teil.
Die Weinreise nach Ungarn wurde in diesem Jahr von Kurt Auer mit einem 33 Teiler gewonnen.
Zum 30-jährigen Gründungsfest in Eggstetten wurden wir am 20.08.1978 eingeladen. Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl war am 08.09.1978:
1. Schützenmeister Josef Auer sen., 2. Schützenmeister Ernst Gantner, 1. Schriftführer Horst Schiebiella, 2. Schriftführer Helmut Auer, 1. Kassier Egon Rosenheimer, 2. Kassier Hans Pietschke, Jugendleiter Hermann Entholzner jun.
Ein herrlicher Ausflug der Schützen nach Reit im Winkel fand am 10.09.1977 statt. Das Landkreispokalschießen in Ering war ebenfalls wieder auf dem Programm der Bräuhausschützen. Am 14.10.1978 wurde das Weinfest in unserem Schützenkeller abgehalten.
Abschluß des Jahres war das Nikolausschießen und deren Preisverteilung.
1979
Wir starten das Jahr mit der Gauversammlung in Eggstetten am 06.01.1979.
Vom 12.01.1979 - 26.01.1979 wurde eine Weinreise nach Rom ausgeschossen und deren Gewinner wurde Richard Schmidhuber.
Das Faschingskranzl hielten wir am 24.02.1979 und den Kinderfasching am 25.02.1979 ab.
Ein freundschaftliches Vergleichsschießen gegen die Edelweißschützen Machendorf am 29.12.1978 wurde aber erst mit dem Rückkampf am 31.08.1979 in Ritzing abgeschlossen. Beide Schießen wurden von den Ritzingern gewonnen.
Die Jahreshauptversammlung wurde am 21.09.1979 abgehalten.
Das Weinfest fand am 20.10.1979 statt.
Das 29. Gauschießen in Simbach war für die Bräuhausschützen in den Ergebnissen ein voller Erfolg. Neben mehreren Einzelerfolgen stellten wir als 1. Ritter Hermann Entholzner jun. und als 2. Ritter Helmut Hauswirth.
Beim Landkreispokalschießen in Tann waren die Bräuhausschützen in beiden Disziplinen angetreten.
Das Nikolausschießen und die Weihnachtsfeier am 22.12.1979 beendeten das Jahr.
Die Faschingsveranstaltung war in diesem Jahr schon am 16.01.1980, Kinderfasching am 17.01.1980.
Der Maibaum wurde am 01.05.1980 aufgestellt und die Versteigerung am 06.06.1980 durchgeführt.
Bei den Gaumeisterschaften in Simbach vom 11.04. - 13.04.1980 erreichten wir 3 Einzeltitel und 2 Mannschaftstitel. Ein internes Pokalschießen fand bei vielen Teilnehmern einen großen Anklang. Das Gauschießen wurde von den Auerhahnschützen Mooseck vom 24.04. - 11.05.1980 ausgerichtet und die Preisverteilung fand am 14.05.1980 statt. 1. Ritter wurde Vroni Kellndorfer und 2. Ritter Josef Lang.
Am 15.05.1980 fand ein Fußballpokaltunier in Kirchdorf statt, an dem eine Mannschaft der Bräuhausschützen teilnahm.
Bei der Schützenhauseinweihung in Tann am 22.06.1980 waren die Bräuhausschützen auch sehr gut vertreten.
Am 27.09.1980 nahmen mehrere Schützen beim Oktoberfestschießen in München teil und konnten den Pokal für die Meistbeteiligung in Empfang nehmen.
Auch in diesem Jahr beteiligten sich Mannschaften in LG und LP mit Erfolg am Landkreispokalschießen.
Das traditionelle Weinfest fand am 18.10.1980 statt.
Die Weihnachstfeier am 20.12. fand mit der Preisverteilung des Nikolausschießens seinen Ausklang.
1981
Die Faschingsveranstaltung wurde am 28.02.1981 und der Kinderfasching am 29.02.1981 abgehalten.
Am 14.03.1981 erschienen die Schloßbergschützen Julbach zum Patenbitten in unserem Schützenkeller.
Bei den Gaumeisterschaften in Simbach waren 3 Einzelerfoge die herausragenden Ergebnisse. Außerdem beteiligten sich die Bräuhausschützen am Gauschießen in Kirn vom 27.03 - 10.04.1981.
Zum Patenbitten für die Fahnenweihe in Julbach fanden sich die Vorstandsmit-glieder am 25.04.1981 bei unserer Patenjungfrau Claudia Buchmeier ein.
Bei der Fahnenübergabe in Julbach am 23.05.1981 waren wir herzlich willkommen. Die festliche Weihe der neuen Fahne in Julbach fand am 14. und 15.06.1981 bei herrlichem Sonnenschein statt.
Niederbayerischer Meister in der Jugendklasse LG wurde Kurt Auer mit 379 Ringen.
Am 18.09.1981 wurde die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl abgehalten und folgende Vorstände gewählt: 1. Schützenmeister Josef Auer sen., 2. Schützenmeister Ernst Gantner, 1. Schriftführer Horst Schiebiella, 2. Schriftführer Helmut Auer, 1. Kassier Egon Rosenheimer, 2. Kassier Herbert Stöhr, Sportwart Edi Waschl, Jugendleiter Karl Lang, Jugentrainer Günter Bock und Damenleiterin Vroni Kellndorfer.
Im 9. Anlauf wurde beim Landkreispokalschießen die LG-Mannschaft überlegener Sieger und damit Gewinner der „Kaiserkanne“.
Die Weihnachtsfeier wurde am 19.12.1981 des Jahres abgehalten.
1982
Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 03.03.1982 wurde die erforderliche Vereinssatzung für e. V. beschlossen. Das Faschingskranzl am 20.02.1982 und der Kinderfasching am 21.02.1982 war dieses Jahr wieder ein voller Erfolg.
Der Maibaum wurde am 1. Mai aufgestellt und dessen Versteigerung am 11.06.1982 brachte guten Anklang.
Dieses Jahr waren Die Bräuhausschützen bei den Fahnenweihen in Leonberg, Grund und Neuötting vertreten.
Bei einem Vergleichskampf gegen Ulbering mit jeweils 3 Mannschaften behielten die Bräuhausschützen mit 9 Ringen die Oberhand. Außerdem errungen sie dieses Jahr 7 Einzel und einen Mannschaftsgaumeistertitel, was einzigartig in der Vereinsgeschichte war.
Auch am Gauschießen, das in Tann ausgetragen wurde, waren die Bräuhausschützen wieder erfolgreich.
Beim Landkreispokalschießen in Pfarrkirchen gingen jeweils der 3. Platz an die LG-und LP-Mannschaft.
Bei der Weihnachtsfeier am 19.12.1982 begrüßte Sankt Nikolaus die Gäste und die glücklichen Gewinner des Nikolausschießens, das vom 26.11.1982 - 10.12.1982 stattfand.
1983
An der Gauversammlung in Tann am 06.01.1983 nahmen die Bräuhausschützen wie gewohnt teil.
Die Faschingsgaudi wurde am 12.02.1983 abgehalten, der Kinderfasching fiel dagegen dieses Jahr aus.
Der Maibaum wurde traditionell wieder am 01.05.1983 aufgestellt, versteigert wurde er am 18.06.1983.
Bei den Niederbayerischen Meisterschaften am 14.05.1983 wurde 1. Sieger Josef Auer sen. in der Seniorenklasse. Einen 2. und 3. Platz bei diesen Wettkämpfen errang Kurt Auer beim Kleinkaliberschießen in der Juniorenklasse. Damit qualifizierten sich beide für die Bayerischen Meisterschaften in Hochbrück bei München.
Das in Ering sattfindende Gauschießen war für die Bräuhausschützen mit 6 Einzel und einem Mannschaftstitel wiederum sehr erfolgreich. Bei der Siegerehrung des Landkreispokalschießens in Oberdietfurt wurden die Bräuhausschützen mit der Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse 2. Sieger.
1984
1984 war für die Bräuhausschützen ein bedeutendes Jahr.
Am 28.04.1984 feierte unser Verein unter großer Beteiligung sämtlicher Orts- und Patenvereine im Lindenhof in Hitzenau sein 20-jähriges Bestehen. Zahlreiche Gäste aus der Politik und der Herr Pfarrer einschließlich der gesamten Schützenprominenz des Bezirkes Niederbayern waren unter den Gästen. Wegen der großen Teilnehmerzahl wurde der große Saal schnell zu klein.
Der von Hans Waschl gestiftete Maibaum wurde um die Mittagszeit am 01.05.1984 hochgehieft und die Versteigerung des Baumes wurde wie immer ein großer Erfolg. Größte Beachtung fand das 34. Gauschießen in Ritzing vom 03.05. - 18.05.1984 in der Fliegerhalle Rauschhuber in Kirchdorf. Innerhalb kürzester Zeit wurden 23 Schießstände in der Halle aufgestellt, in deren sich eine Waldlandschaft mit Tieren spiegelte. In Vertretung des erkrankten Bürgermeisters gab sein Vertreter Hans Strohamer den 1. Schuß ab und wünschte einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfes. Der Wunsch der Bräuhausschützen auf eine Rekordbeteiligung, dank der großzügigen Spenden aus den eigenen Reihen, sowie von Freunden und Gönnern mit vielen wertvollen Preisen für LG und LP, ging in Erfüllung. Bis zur Preisverteilung am 26.05.1984 waren sämtliche Preise im Malergeschäft unseres 2. Schützenmeisters Ernst Gantner in Kirchdorf ausgestellt. Die Beteiligung war für damalige Zeiten mit 454 Schützen ein sehr großer Erfolg, alleine in der Disziplin LP waren es schon 58 Schützen. Auch die insgesamt 150 Sachpreise einschließlich Mannschaftspokale war beachtlich. Bei der Gaumeisterschaft in Simbach waren die Bräuhausschützen mit 6 Einzel- und 1 Mannschaftstitel wieder erfolgreichster Verein.
Bei den Niederbayerischen Meisterschaften in Laberweinting wurde Josef Auer sen. 1. Sieger, Emmi Aichberger 2. Sieger, Kurt Auer und Hermann Entholzner jun. 3. Sieger in ihren Disziplinen.
Die Jahreshauptversammlung mit Neuwahl am 14.09.1984 ergab folgende Änderung in der Vorstandschaft: 1. Schützenmeister Josef Auer sen., 2. Schützenmeister Herbert Stöhr, 1. Kassier Egon Rosenheimer, 2. Kassier Karl Lang, 1. Schriftführer Helmut Auer, 2. Schriftführer Hermann Entholzner jun., Jugendtrainer Günter Bock.
Als neuer Fahnenjunker löste Hans Lobmaier jun. den bis dahin lange Jahre aktiven Walter Hashuber ab.
Am Landkreispokalschießen 1984 in Brunndobl mit deren Preisverteilung am 02.12.1984 in Schildmannsberg waren die Bräuhausschützen im Damen-Einzel LG mit Eva Weinberger und Vroni Kellndorfer 1. und 2. Sieger. Den 3. Platz im Herren-Einzel LP errang Helmut Auer. In den Meisterschaftswettbewerben LG-Damen 1. Sieger, LG-Schützen-Klasse 2. Sieger, LG-Jugend und LP-Schützenklasse jeweils 3. Sieger. Damit wurden die Bräuhausschützen zur erfolgreichsten Mannschaft des Gaues Simbach.
Zum Ausklang des Jahres war die Weihnachtsfeier am 22.12.1984 mit der Preisverteilung des Nikolausschießens wieder einmal gut besucht.
1985
Die Gauversammlung fand am 06.01.1985 in den Räumen der Bräuhausschützen in Ritzing statt. Bei den Gaumeisterschaften in Simbach am 07. und 08.02.1985 errangen die Bräuhausschüzen wieder 6 Gaumeistertiteln (4 Einzel und 2 Mannschaft), zwei 2. Plätze und drei 3. Plätze.
Am 16.02.1985 war die Faschingsgaudi wie immer ein Bombenerfolg.
Das Maibaumaufstellen am 01.05.1985 und deren Versteigerung am 14.06.1985 war für die Bräuhausschützen ein traditionelles Ereignis. Der Baum wurde zum wiederholten Male vom Mitglied Hans Waschl gestiftet.
Desweiteren standen 2 Fahnenweihen in Triftern und Geratskirchen im Programm.
Auch zur Spitzenklasse zählten die Bräuhausschützen bei den Niederbayerischen Meisterschaften 1985 und wurden mit fünf 1. Siegern im Einzelwettbewerb reichlich belohnt.
Großen Anklang fand das 1. Er und Sie-Schießen mit 64 Teilnehmern, das bei der Preisverteilung am 27.04.1985 einen großartigen Eindruck hinterließ.
Auch beim Gaußschießen vom 25.04. - 12.05.1985 in Fürstberg erreichten die Bräuhausschützen mehrere vordere Plätze.
Beim Vergleichsschießen Niederbayern - Oberösterreich in Plattling ging Josef Auer sen. in der Seniorenklasse LP als Sieger hervor.
Den beachtlichsten Erfog belegte im Rundenwettkampf die 1. LG-Mannschaft mit den Schützen Eva Weinberger, Hermann Entholzner, Günter Bock und Kurt Auer in der Bezirksoberliga den hervorragenden 2. Platz.
Der Vereinsausflug am 07. und 08.09.1985 ging nach Kaufbeuren mit Besichtigung des dortigen Fliegerhorstes. Der Vergleichskampf gegen die Schützen aus Hirschzell ging damals leider verloren.
Das traditionelle Weinfest fand am 19.10.1985 statt.
Beim 13. Landkreispokalschießen in Schildmannberg errang die LG-Mannschaft wieder einmal den undankbaren 2. Platz. Dagegen belegten die Damen Eva Weinberger und Kerstin Birkl in der Einzelwertung LG die ersten beiden Plätze.
Die Christbaumversteigerung und die Preisverteilung des Nikolausschießens fand am 21.12.1985 mit einer kleinen Feier statt.
1986
Bei den Gaumeisterschaften vom 20.02. - 22.02.1986 in Simbach stellten die Bräuhausschützen wieder einmal 5 Einzeltitel und 2 Mannschaftstitel.
Der von Ludwig Lachhammer gestiftete Maibaum wurde am 01.05.1986 aufgestellt und die Versteigerung am 31.05.1986 fand mit Kaffee und Kuchen statt. Auch die Schützendamen waren dabei.
Erstmals wurde die Jugendmannschaft LP Niederbayerischer Meister. Desweiteren zwei 2. Sieger im Einzel, einen 3. Platz im Einzel und in der Mannschaft LP.
Der Verein beteiligte sich an 2 Fahnenweihen am 25.05.1986 in Fraundorf und am 06.07.1986 in Dietersburg. Auch beim 80-jährigen Gründungsfest in Buch am 07. und 08.06.1986 waren unsere Schützen dabei.
Am 20.09.1986 kamen die Schützen aus Hirschzell für 2 Tage zu Besuch und brachten eine komplette Blasmusik mit Kapellmeisterin mit. Eine Uraufführung des eigens komponierten Marsches der Kapellmeisterin fand im Schützenheim statt. Der sportliche Wettkampf mit dem LG wurde diesesmal von den Ritzingern gewonnen.
Bei dem in Ulbering ausgerichteten Gauschießen vom 30.10. - 16.11.1986 konnten die Bräuhauschützen hervorragende Preise erzielen. Ein gelungenes Grillfest für die Jugend und deren Eltern fand im Herbst, mit einem eigens dafür gestifteten Spanferkel, statt.
Beim Landkreispokalschießen in Gschaid errang Eva Weinberger den 1. Platz im Einzel LG, genauso wie die Damen in der Mannschaft.
1987
Bei der Gaumeisterschaft in Simbach am 21. und 22.02.1987 konnten wieder einmal 8 Gaumeistertitel nach Ritzing geholt werden. Am 28.02.1987 war die Faschings-gaudi in unserem Schützenkeller mit einen Massenansturm zu vergleichen.
Das traditionelle Maibaumaufstellen am 1. Mai war mit einer kleinen Feier verbun-den. Versteigert wurde der Baum am 27.05.1987 mit kostenlosem Kaffee und Kuchen für unsere Damen. Mit sehr guter Teilnahme waren die Bräuhausschützen beim 80-jährigen Gründungsfest in Julbach am 18.06.1987 eingeladen und gut vertreten.
Unsere Luftpistolenjugend wurde 1987 Niederbayerischer Meister und qualifizierte sich mit weiteren Schützen des Vereins für die Bayerischen Meisterschaften in Hochbrück.
Für die Jugend war bei herrlichem Sonnenwetter am 18.07.1987 ein Grillfest angesagt. Am 26.09.1987 waren die Bräuhausschützen bei Ihrer Patenjungfrau Bettina Straßer für die Fahnenweihe in Ering im Schützenkeller eingetroffen.
Das in Arnstorf ausgerichtete Landkreispokalschießen 1987 war im Einzelwettbe-werb Damen LG für Eva Weinberger sehr erfolgreich. Auch ihre Mannschaft wurde Sieger. Die 1. Mannschaft LG Schützenklasse begnügte sich dieses Mal mit dem 3. Platz.
Bei den Rundenwettkämpfen erreichte die 1. Mannschaft LG in der Oberliga den 3. Platz und die 1. Mannschaft LP wurde 1. Sieger in der Bezirksliga und stieg somit in die Oberliga auf.
Am 21.12.1987 fand die 1. Sportlerehrung der Gemeinde Kirchdorf durch den Bür-germeister Frank Werner statt. Von 11 Ausgezeichneten waren 6 von den Bräuhaus-schützen. Es wurden Josef Auer sen., Kurt Auer, Emmi Aichberger, Günter Bock, Hermann Entholzner und Helmut Auer gewürdigt.
1988
Das Jahr ging am 09.01.1988 mit dem Patenbitten der Feuerschützen Ering gleich in die 1. Runde. Sie kehrten selbstverständlich mit einem Jawort, allerdings zu später Stunde, wieder nach Ering zurück.
Der Schützenkeller war bei unserer Faschingsgaudi am 13.02.1988 wieder randvoll.
Die Gaumeisterschaft im Februar 1988 in Ulbering brachte 5 Einzelsieger und 1 Mannschaftssieger für die Bräuhausschützen ein. Weitere vordere Plätze wurden ebenfalls für die Niederbayerischen Meisterschaften erreicht.
Beim 40-jährigen Jubiläum des Patenvereins Eggstetten am 30.04.1988 waren die Bräuhausschützen mit einer großen Abordnung vertreten.
Das Maibaumaufstellen am 01.05.1988 war bei herrlichstem Wetter. Die Versteigerung fand am 28.05.1988 statt.
Umzug und Fahnenweihe bei Dauerregen war zum 50-jährigem Gründungsfest am 05.05.1988 in Erlbach angesagt.
Zu einem Jugendzeltlager mit Grillabend am 25.06.1988 stellte Edi Waschl in Winichen ein geeignetes Grundstück in der Nähe seines Bauernhofes zur Verfügung.
Die Fahnenweihe in Ering mit der Patenschaftsübernahme ging mit der Teilnahme am 16.07.1988 mit Heimatabend im Festzelt in Ering los. Am nächsten Tag war der Umzug mit anschließender Fahnenweihe im Festzelt, bei der unsere Patenbraut Bettina Strasser und der Verein eine bleibende Erinnerung erhielten.
Das 38. Gauschießen richteten die Wildschützen Zeilarn vom 23.09. - 09.10.1988 aus. Dabei wurde von den Bräuhausschützen Josef Lang Gaukönig.
Beim 16. Landkreispokalschießen in Arnsdorf war unser Verein ausgesprochen erfolgreich. Mit dem 1. Platz durch Eva Weinberger und dem 3. Platz für Kurt Auer im Einzelwettbewerb, dem 1. Platz durch die Damen, dem 2. Platz der Schüler und der Schützenklasse im Mannschaftswettbewerb waren die Bräuhausschützen bei der Preisverteilung gut dabei.
Die Weihnachstfeier mit Preisverteilung vom Nikolausschießen war am 12.12.1988.
Der Schießbetrieb konnte mit den 8 vorhandenen Ständen kaum noch ordentlich aufrechterhalten werden. Auch waren die Aufenthaltsräume zu klein. Aus diesem Grund wurde am 05.07.88 der Beschluß zum Bau eines Schützenhauses gefaßt.
(Beiblatt Schützenhausbau)
1989
Die Gaumeisterschaft 1989 fand am 21. und 22.01.1989 in Ulbering und dessen Preisverteilung am 18.03.1989 in Ritzing statt. Daraus ergaben sich 6 Gaumeistertitel für die Bräuhausschützen und weitere 2. und 3. Plätze
Das Maibaumaufstellen am 01.05.1989 war zum letzten Mal auf dem Platz neben der Ritzinger Kapelle, da in diesem Jahr ein neuer Dorfplatz errichtet wurde.
Eine Radtour mit der Schüler und Jugendmannschaft endete beim Jugendtrainer Herbert Stöhr, wo sie gut bewirtet wurden.
Vordere Plätze im Einzel und in der Mannschaft gab es beim Gauschießen der Feuerschützen in Simbach vom 15.09. - 01.10.1989. Karl Lang wurde 1. Ritter des Gaukönigs.
Beim 17. Landkreispokalschießen vom 18.11. - 25.11.1989 in Dietersburg schnitten unsere Jungschützen und Damen gut ab.
Mit der Weihnachtsfeier und Preisverteilung vom Nikolausschießen am 22.12.1989 mit anschließender Christbaumversteigerung klang das Jahr aus.
Im November 1989 traf die ersehnte Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn ein.
Ende des Jahres erzielten die Bräuhausschützen für die Gaumeisterschaften 1990 10 Gaumeistertitel.
Am 24.02.1990 war das Faschingskränzchen wie gewohnt mit guter Stimmung im überfüllten Keller und dem neuausgebauten Nebenkeller für den Barbetrieb, ein voller Erfolg.
Im Rundenwettkampf starteten die Bräuhausschützen mit 2 Mannschaften in der Oberliga und 7 in den Gaurunden.
Bei der Jahreshauptversammlung mit Neuwahl am 24.03.1990 wurde wie folgt gewählt: 1. Schützenmeister Josef Auer, 2. Schützenmeister Herbert Stöhr, 1. Schriftführer Helmut Auer, 2. Schriftführer Hermann Entholzner, 1. Kassier Willi Niederhuber, 2. Kassier Ewald Danzer.
Erstmals wurde der Maibaum am 01.05.1990 auf dem neuen Dorfplatz mit anschließenden Salutschüssen der neue gegründeten Böllergruppe aufgestellt. Gründungsmitglieder dieser neu geschaffenen Abteilung waren.
Diese waren dann auch am Gründungsfest mit Standartenweihe der Böllerschützen Reut am 29.07.1990 dabei.
Beim Gauschießen in Tann wurden fünf 1. Plätze, vier 2. Plätze und ein 3. Platz erreicht.
Beim Landkreispokalschießen in Schildthurn wurde die Jugend mit dem LG-Land-kreispokalsieger. Bei der Schützenklasse LG belegten die Bräuhausschützen zum wiederholten Male den 2. Platz.
Die Weihnachtsfeier mit Preisverteilung am 22.12.1990 fand schon als zweite große Veranstaltung im neuen Schützenheim statt.
1991
Schon im Januar fanden die Gaumeisterschaften 1991 im Ulbering statt. Preisverteilung am 23.02.1991 war bei den Bräuhausschützen und ergab 7 Gaumeistertitel, vier 2. und sechs 3. Plätze. Für dieses Jahr stellten die Bräuhausschützen eine Bezirksoberliga LG, eine Bezirksliga LP und 5 Gaumannschaften. 1991 war der erste Schützenball in den neuen Räumen bestens besucht.
Am 01.05.1991 traditionelles Maibaumaufstellen auf dem Dorfplatz in Ritzing, umrahmt wurde die Veranstaltung musikalisch, von den Kirchdorfer Marienbläsern und anschließend von den Böllerschützen mit Salut.
Alle am Bau beteiligten, freiwilligen Helfer und Spender von Geld und Baumaterial wurden am 28.06.1991 zu einem Spanferkelessen eingeladen. Spender des Schweins war Willi Hauswirth.
Das 1. Dorffest im Hof vor dem Schützenheim am 19.08.1991 war ein großartiger Erfolg.
Beim 41. Gauschießen in Kirn vom 27.09. - 13.10.1991 erreichten die Bräuhausschützen erstklassige vordere Plätze.
Höhepunkt in diesem Jahr war die feierliche Einweihung unseres Schützenheimes am 12.10.1991. Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche fand die Einweihung des Schützenheimes durch Pfarrer Konrad Steiglechner statt. Schirmherr der Veranstaltung war 1. Bürgermeister Frank Werner. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch die Kirchdorfer Marienbläser und dem TSV Männerchor. Die Böllergruppe gab dazu einige Salutschüße ab.
Das Weinfest war am 26.10.1991.
Vom 15.11. - 23.11.1991 wurde von den Bräuhausschützen das Landkreispokalschießen ausgerichtet. Es beteiligten sich 128 Mannschaften und dessen Preisverteilung fand am 01.12.1991 im Schützenheim in Ritzing statt. Die Jugendmannschaft wurde Landkreispokalsieger. Den 2. Platz belegte die LG- und die LP-Mannschaft. In der Einzelwertung belegte Eva Weinberger den 2. Platz und Thomas Niederhauser den 3. Platz.
Zum Schuldenabbau war der Ausklang des Jahres eine Christbaumversteigerung am 21.12.1991.
1992
Für die Gaumeisterschaft 1992, die schon am 23. und 24.01. ausgetragen wurde, gab es 7 Gaumeistertitel, drei 2. und zwei 3. Plätze.
Der traditionelle Schützenball am 29.02.1992 im Schützenheim brachte ein volles Haus.
Am 01. Mai wurde wiederum auf dem Dorfplatz in Ritzing, traditionsgemäß mit musikalischer Begleitung der Kirchdorfer Bläser der Maibaum aufgestellt. Nach dem Aufstellen gab es einige Salutschüße unserer Böllerschützen.
Zum Ereignis des Jahres zählte am 20.06.1992 die Einweihung des neugestalteten Dorfplatzes in Ritzing. Die Böllerschützen gaben zum Abschluß wieder einige Salutschüsse ab. Umrahmt wurde die Veranstaltung musikalisch von der Blaskapelle aus Mor (Ungarn) und den Kirchdorfer Musikanten.
Beim erstmals durchgeführten Triathlon für Zielsport am 31.07. und 01.08.1992 belegten die Bräuhausschützen den 2. Platz (Stockschießen, Plattenwerfen und Luftgewehrschießen).
Das Dorffest wurde am 14.08.1992 ausgerichtet.
Vordere Plätze erreichten die Bräuhausschützen beim 42. Gauschießen in Kirchberg.
Ein Weinfest stand am 17.10.1992 auf dem Programm.
Am 20. Landkreispokalschießen, das im neugebauten Schützenhaus in Eggenfelden sattfand, erzielten die Bräuhausschützen eines der schlechtesten Ergebnisse seit Jahren. Nur ein 2. Platz in der Jugendklasse LG wurde erreicht.
Die Weihnachtsfeier mit Preisverteilung vom Nikolausschießen war am 19.12.1992.
1993
Zum Anfang des Jahres fanden die Gaumeisterschaften 1993 in Ulbering am 22. und 23.01.1993 statt und ergab wieder einmal 6 Gaumeistertitel, drei 2. und fünf 3. Plätze für unsere Schützen.
Beim Jugendwanderpokalschießen des Gaues Simbach erreichten unsere Schützen den 3. und 8. Platz von 20 Mannschaften. Den 1. Platz beim Jugendfernwettkampf belegte unsere Jugend.
Der Faschingsball wurde am 20.02.1993 im Schützenheim abgehalten.
Die Jahreshauptversammlung fand am 21.03.1993 statt mit folgender Führungsmannschaft: 1. Schützenmeister Herbert Stöhr, 2. Schützenmeister Hans Lobmaier jun., 1. Schriftführer Helmut Auer, 2. Schriftführer Hermann Entholzner jun., 1. Kassier Willi Niederhuber, 2. Kassier Ewald Danzer. Der ausscheidende Schützenmeister Josef Auer sen. wurde zum Ehrenschützenmeister ernannt und bestätigt. Er war von 1964 (Gründung) bis 24.10.1970 2. Schützenmeister und anschließend bis 20.03.1993 1. Schützenmeister.
Am 1. Mai wurde auf dem Dorfplatz der Maibaum aufgestellt. Während des Aufstellens und am Abend zum Maitanz sorgten die Kirchdorfer Musikanten für zünftige Unterhaltung.
Das Dorffest fand am 14.08.1993 statt.
Beim 2. Triathlon am 30. und 31.07.1993 für Zielsport belegten die Bräuhausschützen wiederum den 2. Platz. In der Einzelwertung erreichten Emmi Aichberger bei den Damen und Hans Hauswirth bei den Herren den 1. Platz.
Gauschießen 1993 wurde in Malching vom 08.10. - 24.10.1993 ausgerichtet. Bei der Preisverteilung am 30.10.1993 wurden von den Bräuhausschützen vordere Plätze erreicht.
Beim 21. Landkreispokalschießen in Voglarn konnten heuer leider keine Spitzenplätze belegt werden.
Die Jugendmannschaft belegte beim Jugendfernwettkampf den 1. Platz, die Junioren den 3. Platz.
Zum Abschluß des Jahres fand das Nikolausschießen vom 26.11. - 03.12.1993 statt.
1994
Die Gaumeisterschaften 1994 wurden schon am 20.11., 27.11. und 28.11. in Ulbering ausgeschossen. Es gingen 4 Gaumeistertitel, ein 2. und ein 3. Platz hervor.
Der Faschingshöhepunkt in Kirchdorf war wieder einmal der Schützenball am 12.02.1994 im Schützenheim.
Zum Er- und Sie-Schießen vom 08.04. - 15.04.1994 wurde eine gestiftete Kindlscheibe von Gerlinde und Josef Bock ausgeschossen. Sieger der Kindlscheibe wurde Karl Lang.
In die Steiermark zur Südsteierischen Weinstraße führte uns der Vereinsausflug am 28. und 29.05.1994.
Leider ohne Blaskapelle war das Maibaumaufstellen auf dem Dorfplatz in Ritzing am 1. Mai 1994. Versteigert wurde er am 04.06.1994.
Beim 3. Anlauf des Triathlonwettbewerbes wurden die Bräuhausschützen 1. Sieger mit der Mannschaft.
Die Teilnahme bei der Fahnenweihe der Asehamer-Schützen am 06. und 07.08.1994 war wieder ein besonderes Ereignis.
Das eigene Dorffest auf dem Vorplatz des Schützenheimes war wieder hervorragend besucht.
Zum 30-jährigen Vereinsjubiläum fand am 20.08.1994 um 19 Uhr in der Pfarrkirche ein Festgottesdienst statt. Anschließend wurde im kleinsten Kreise gefeiert.
Mit der Ausrichtung des 44. Gauschießens wurden die Bräuhausschützen betraut. Die Schirmherrschaft übernahm 1. Bürgermeister Frank Werner. Am Freitag den 07.10.1994 wurde das Schießen mit dem 1. Schuß des Schirmherrn eröffnet. Es wurde von den freiwilligen Helfern vor dem 1. Schuß bis zur Preisverteilung viel Freizeit geopfert. Bei der Preisverteilung am 29.10.1994 waren wertvolle Pokale und Preise zu verteilen. Durch das häufige Schießen der eigenen Schützen weruden mehrere vordere Plätze errungen. Und als Höhepunkt war die Proklamation von Josef Schlehaider zum Gaukönig, gefolgt vom 1. Ritter Emmi Aichberger.
Ausrichter des 22. Landkreispokalschießens waren vom 11.11. - 20.11.1994 die Auberbachschützen Asenham. Die Mannschaft in LP Altersklasse wurde 1. Sieger und im Einzelbewerb belegte Herbert Stöhr auch noch den 1. Platz.
Beim Jugendfernwettkampf belegte die Juniorenmannschaft den hervorragenden 1. Platz und die Schüler einen guten 5. Platz.
Die Weihnachtsfeier der Bräuhausschützen am 17.12.1994 brachte zum Jahresausklang besinnliche Stunden.
1995
Bei der Gaumeisterschaft 1995 errangen die Bräuhausschützen 4 Gaumeistertitel, zwei 2. Plätze und drei 3. Plätze.
Niederhauser Thomas wurde in der Einzelwertung des 3. Jugendwanderpokalschießens des Gaues Simbach 1. Sieger.
Der Schützenball fand wieder einmal unter großer Beteiligung am 25.02.1995 statt.
Am 1. Mai 1995 wurde traditionsgemäß der Maibaum aufgestellt, versteigert wurde der Baum am 27.05.1995.
Ein Radlausflug führte am 17.06.1995 bei herrlichem Wetter zu unseren Schützenmitgliedern Hermine und Sepp Erlinger nach Ranshofen. Die stolze Zahl von 43 Personen wurde zuerst mit Schmankerl vom Grill und anschießend mit Kaffee und Kuchen bestens bewirtet.
Der zweitägige Ausflug fürhte uns am 15. und 16. Juli zu den Prinz-Alfons-Schützen nach Kaufbeuren. Ein Freundschaftsschießen wurde von den Ritzingern klar gewonnen.
Das Dorffest der Bräuhausschützen fand am 12.08.1995 statt.
Bei unserem Weinfest am 07.10.1995 war eine gute Stimmung angesagt.
Die Teilnahme am 10-jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der Haslingerhof-Böllerschützen am 24.09.1995 war ein unvergeßliches Erlebnis. Rund 1000 Böllerschützen waren bei dieser Veranstaltung vertreten.
Am 45. Gauschießen vom 27.10. - 12.11.1995 in Ulbering war die Ausbeute nicht groß, trotzdem wurde Brigitte Strasser Gaujugendkönigin und Kerstin Saxstetter 1. Ritterin.
Mit mehreren Mannschaften beteiligten sich die Bräuhausschützen am 23. Landkreispokalschießen in Reut.
Die Weihnachstfeier fand am 16.12.1995 mit Sankt Nikolaus statt. Höhepunkt der besinnlichen Weihnachtsfeier war ein Einakter der unter Leitung von Irene Lang und Josef Schlehaider stattfand.
1996
Am Neujahrstag um 10 Uhr begrüßten die Böllerschützen auf dem Dorfplatz in Ritzing mit einigen Schüssen das Jahr 1996.
Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen fand am 09.03.1996 statt und ergab folgende Vereinsführung: 1. Schützenmeister Herbert Stöhr, 2. Schützenmeister Hans Lobmaier, 1. Schriftführer Helmut Auer, 2. Schriftführer Hermann Entholzner, 1. Kassier Willi Niederhuber, 2. Kassier Hans Hauswirth, Sportwarte Josef Bock und Josef Schlehaider, und Jugendwarte Irene Lang und Stefan Lobmaier.
Bei den Gaumeisterschaften 1996 in Ulbering wurden vier 1. Sieger, zwei 2. Plätze und vier 3. Plätze erreicht.
Desweiteren war dieTeilnahme bei der 100-Jahrfeier der Königl. Privilig. Feuerschützen Simbach am 26.04.1996.
Am 1. Mai 1996 wurde der Maibaum auf dem Ritzinger Dorfplatz aufgestellt, anschließend gaben nach erfolgreicher Arbeit die Böllerschützen einige Salutschüße ab.
Der Jugendausflug führte zur Olympiaschießanlage nach Hochbrück bei München.
Nach Dirmstein in der Pfalz führte uns der Vereinsausflug vom 27. - 29.09.1996. Dabei durfte eine Rheinfahrt nicht fehlen.
Bei herrlichstem Wetter fand das Dorffest am 10.08.1996 statt.
Zu einem Jubiläumsschießen des Patenvereins Schildthurn wruden bei der Preisverteilung am 12.10.1996 vordere Plätze für die Bräuhausschützen bekanntgegeben.
Das Weinfest war am 19.10.1996 im Schützenheim.
Das 46. Gauschießen in Reut vom 17.10. - 03.11.1996 brachte wenig Preise für die Bräuhausschützen ein.
Beim 24. Landkreispokalschießen in Johanniskirchen waren 152 Mannschaften am Start. Dabei konnten die Bräuhausschützen in der Mannschaft Schützenklasse LG und Altersklasse LP wieder einmal nur den 2. Platz erreichen. Auch zwei 3. Plätze wurden im Einzel LP und in der Jugend LG erreicht.
Am 21.12.1996 stand die Weihnachtsfeier auf dem Programm. Unsere Mitwirkenden beim Weihnachtsspiel und der sonstigen Gestaltung machten sich wieder sehr große Mühe.
1997
Am 04.01.1997 war das Jahresessen für alle aktiven Schützen und Helfer des Vereins. Hierbei wurde zum 1. Mal unter Zuschauer ein Jahresfinalschiessen der besten 10 Luftgewehrschützinnen und Schützen ausgetragen.
Bei der Preisverteilung der Rundenwettkämpfe für 1996 wurden am 06.01.1997 in Reut sieben 1. Plätze und zwei 2. Plätze in ihren Klassen bekanntgegeben.
Der Schützenball war am Faschingssamstag den 08.02.1997 wieder ein voller Er-
folg.
Die Jahreshauptversammlung am 15.03.97 ergab keien Änderung.
Die Preisverteilung der Gaumeisterschaft 1997 war im Schützenhaus in Ritzing.
Am 07.06.97 wurde für die neben dem Schützenhaus befindliche Kapelle eine neue Glocke geweiht. Alle örtlichen Vereine waren zu dieser Feier mit Umzug eingeladen. Von Mitgliedern unseres Schützenvereines wurde die Glocke auf ihren Schultern vom Rathaus nach Ritzing getragen. Der 2. Schützenmeister Hans Lobmaier befestigte diese dann im Glockenturm der Kapelle. Die Böllerschützen des Vereins gaben dazu einige Salutschüsse ab. Die anschließende Feier fand in den Räumen des Schützenhauses statt.
Am 08.06.97 fuhr der Verein zur Schützenwallfahrt nach Altötting. Auf dem Kapellenplatz wurde die neue Standarte der Altöttinger Schützen geweiht.
Am 50-jährigen Gründungsfest des TSV Kirchdorf nahm der Verein mit einer Abordung teil.
Unser Patenverein, die Schloßbergschützen Julbach, feierten in ihrem Schützenhaus ihr 90-jähriges Bestehen. Es war ebenfalls eine Abordnung vertreten.
Der Schützenausflug am 14./15.6.97 führte heuer nach Rothenburg ob der Tauber und in das fränkische Weinland.
Beim 47. Gauschießen der Steinbachschützen Walburgskirchen waren wir mit 37 Schützen am Start.
Das 25. Landkreispokalschießen richteten die Rimbachtaler Schützen Diepoltskirchen aus. Die Bräuhausschützen waren bei allen 25 Schießen vertreten und wurden deshalb geehrt.
Die Weihnachtsfeier mit Preisverteilung vom Nikolausschießen wurde von den Damen bestens organisiert und gestaltet. Weihnachtliche Geschichten, Gitarren und Zithermusik sorgten für einen festlichen Rahmen. Ein Einakter, einstudiert von Elvira Bichler, wurde bestens vorgetragen.
Mit der Vereinsmeisterschaft 1998 wurde eine von Ehrenschützenmeister Josef Auer gestiftete Geburtstagsscheibe ausgeschossen.
Die Gaumeisterschaft LG und LP 1998 wurde vom 24.01. mit 01.02.98 von den Bräuhausschützen Ritzing ausgerichtet.
Für den Schießbetrieb sind derzeit 14 Mannschaften gemeldet.